Leichtathletik


11.-13. August 2017 9. PanoramaTOUR Sächsische Schweiz

Drei Läufe an drei aufeinander folgenden Tagen - so etwas kann eigentlich nur Jörg Hilbert in Angriff nehmen. Also begab er sich Mitte August zu einem ausgiebigen Laufwochenende in die Sächsische Schweiz. Insbesondere der Reiz der Landschaft führte in den letzten Jahren zu stetig steigenden Teilnehmerzahlen bei diesem Laufevent. Ob das auch Jörgs Motiv war, keine Ahnung. Über alle Wettbewerbe hinweg (dazu gehören auch Kinderläufe und Radstrecken) waren immerhin gut 2.000 Teilnehmer unterwegs.
Richtig bekannt ist von den drei Etappen der Festungs-Lauf über knapp 8 km am Freitag auf die Festung Königstein, da dieser auch Bestandteil des Sachsen-Cups ist. Am Samstag folgte der Nationalpark-Lauf über 30 km mit Start in Krippen und einer Laufroute mitten durch den Nationalpark "Hintere Sächsische Schweiz" mit Ziel in Hinterhermsdorf. Und zum Abschluss gab es am Sonntag einen 15 km-Runde von Hinterhermsdorf in das Khaatal auf böhmischer Seite des Elbsandsteingebirges.
Zusammen sind es 53 km (plus ordentliche Höhenmeter), die Jörg - wie auch nicht anders zu erwarten - auch ziemlich schnell (3:46 h!!!) unter seine Füße nahm. Platz 5 in der Gesamtwertung sowie Sieg in der Altersklasse waren der Lohn. Im Ziel gab es Medaille, Urkunde, Pokal und einen ordentlichen Muskelkater.
Jörg, herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Ergebnis und Erlebnis!


30. Juli 2017 17. Schwarzwassertallauf


  

Harry fragte zum Montagshallentraining in die Runde, wer Lust auf einen schönen Trainingslauf im Schwarzwassertal hätte. Da der Start bereits 8:00 Uhr erfolgte, gaben sich alle etwas zurückhaltend. Letztendlich fuhren Sven, Harry und René an einem wunderschönen sonnigen Sonntagmorgen in Richtung Pobershau. Den Lauf entlang der Schwarzen Pockau gab es bereits in den 80er Jahren – damals und bis in die 90er Jahre hinein als Wettkampf organisiert. Seit vielen Jahren werden keine Zeiten mehr genommen, jedoch wird das Ablegen des Laufabzeichens angeboten. Also alles entspannt. Gut 35 Läufer waren der Einladung von Sten Reichel und dem Pobershauer Laufverein gefolgt. Der Start erfolgt im Pobershauer Ortsteil Hinterer Grund und die 21 km lange Laufstrecke folgte dem Tal aufwärts an Kühnheide vorbei bis nach Rübenau und von dort wieder zurück. Zwar nicht als Wettkampf gedacht, liefen die ersten aber schon recht zügig, so dass Sven nicht unerwartet als Erster die Häuser im Hinteren Grund wieder erreichte. Nach dem Ziel kurz was getrunken und Heimfahrt – gegen halb 11 waren wir wieder zuhause. Ein gutes Gefühl, vor dem schönen Sonntagsfrühstück mit der Familie schon etwas für das Läuferwohlbefinden getan zu haben...


1. Juli 2017 – 4. Sachsentrail Rabenberg/Breitenbrunn


Ja ich wusste von dem Lauf, aber mit Blick auf meinen Ausflug nach Salzburg, hatte ich ihn nicht wirklich auf dem Schirm. Ein Arbeitskollege bringt mir jeden Tag seine Stollberger FP mit auf Arbeit, so dass ich am Freitag kurz vor Dienstschluss einen großen Artikel las – noch 400 freie Startplätze! Da kam ich ins Grübeln; Jana arbeitete am Samstag, den Kindern wäre meine Abwesenheit wohl auch eher recht. Also halb fünf aufstehen und auf zum Rabenberg.  Kurz vor halb sieben angemeldet und schon stand ich am Start – mit 120 weiteren Läufern. 3-4 bekannte Gesichter, der Rest kam von weiter her. Gegenüber den 30 Grad von vor 2 Jahren war es nahezu perfektes Wetter, nur Regen war im Laufe des Tages angekündigt. 2015 lief ich 8:51 h und war fix und fertig, hatte damals die Hitze unterschätzt. Diese Zeit wollte ich gern unterbieten, hatte aber keine Ahnung, wie Salzburg noch in den Gliedern steckte.

    

Zunächst die Trails runter zur Schwarzwasser, danach wieder hoch zur Grenze. Zwischendurch in ein Wespennest getreten, zwei Stiche an Knöchel und Wade, später noch zwei weitere Stiche. Danach an einer Wurzel hängengeblieben, über die linke Schulter abgerollt und gleich weiter, als wäre nichts passiert. Allerdings stellte ich einen Kilometer weiter fest, dass ich dabei mein Handy verloren hatte, Sch... Wieder zurück und nach gut 400 Meter kam mir der nächste Läufer entgegen – mit meinem Handy in der Hand. Bei Kilometer 20 ging es mal wieder steiler bergauf und ich spürte schon die Schwere in den Oberschenkel – vielleicht doch zuviel zugemutet? Außerdem eine Druckstelle an der linken Ferse, später wurden an beiden Füßen schöne große Blasen draus. Damit war meine Gemütslage schon etwas angeknackst. Außerdem enteilten mir meine Mitstreiter, ich kam bergauf enfach nicht mehr hinterher. So zog es sich bei einsetztenden Regen bis zur letzten Verpflegung bei Kilometer 57. Danach kamen erste kleine Krämpfe und eine Reihe von Läufern (überwiegend vom Half Trail) überholten mich. Nach ca. 4 km stand wir (ca. 8 Läufer) auf einmal wieder an der gleichen Verpflegungsstelle – einen Abzweig verpasst, verlaufen! Also wieder zurück, Umweg vielleicht nur 800 Meter, aber rund 80 Höhenmeter. Ich musste weiter ganz schön kämpfen, aber auf den letzten 5 Kilometer ging es plötzlich wieder deutlich besser. Gut 2 Kilometer vor dem Ziel fragte ich einen Mitstreiter nach der aktuellen Zeit: 7:48 h. Na vielleicht noch eine Zeit unter 8 Stunden? Unglaublich, wieviel Energie so etwas freisetzen kann. Lange Zielgerade mit mitlaufender Uhr über dem Zielstrich; so ca. 80 vor dem Ziel konnte ich endlich die aktuelle Zeit erkennen – nochmal schneller, obwohl ich schon am Limit war – geschafft: 7:59:57 h und Platz 26.  


23. Juni 2017 – 17. Neukirchner Staffellauf


Im Vorfeld des Laufes gab es neben einigen Absagen auch viele mündliche Zusagen, so dass gut 10 Staffeln erwartet wurden. Leider hatten wir dann nur 7 Staffeln am Start. Dafür gab es perfektes Wetter und gute Streckenverhältnisse, was sich auch in sehr guten Einzelzeiten zeigte. Der Sieger kam (wie so oft) vom SV Vorwärts Zwickau. Dabei sind Ihnen am Vorabend noch kurzfristig zwei Läufer ausgefallen, daher mussten 2 Starter die Strecke 2x laufen. Um Platz 2 wurde hart gekämpft; er ging etwas überraschend an den PSV Hohenstein-Ernstthal. Dessen Schlussläufer Sebastian Enke überholte auf der letzten Runde noch die Staffel der TSV Elektronik Gornsdorf. Zudem erzielte er auch die beste Einzelzeit. Bis zuletzt war nicht klar, wer für unsere Staffel an den Start gehen würde. Letztlich erreichten wir mit Uwe Oswald, André Gotzler, Gabi Orlitz, René Walther und Sven Vogt, der die zweitbeste Zeit lief, den 5. Rang. Unser Platz war eher zweitrangig, schöner war, dass fast alle Vereinsmitglieder da waren, schließlich gibt es nicht so viele Anlässe, sich zu sehen.

    

Die Urkunden waren schnell gedruckt. Für die ersten Staffeln gab es neben Pokalen auch Sachpreise und wie immer für alle Läuferinnen Blumen. Harry Köhler wurde noch zu seinem 80.Geburtstag gratuliert. Detlef und Katrin versorgten alle mit Roster vom Grill. Es schien allen zu gefallen, die letzten blieben bis zum Sonnenuntergang...


Frühjahr 2017 – was wir in Neukirchen nicht mitbekommen


Wir sehen uns ein oder zwei Mal im Jahr und dann unterhalten wir uns unter anderem auch über das Laufen, aber Details? Kennen wir die Zeiten oder Platzierungen, die Erfolge? Eher nicht. Seit vielen Jahren wohnt Swen Lorenz nun schon in Baden-Württemberg, hält jedoch unserem Verein die Treue. Das ist nicht selbstverständlich, zeigt aber, dass wir nicht irgendein Verein sind. Seine neue sportliche Heimat hat er in der TSG Söflingen gefunden, einem Verein mit vielen starken, ambitionierten Läufern. Bis Ende Mai hat Swen an 10 Läufen, Triathlons und Duathlons teilgenommen. Seine schlechteste Platzierung in der Altersklasse war Rang 2!!! Und auch das war eher die Ausnahme. Insofern ist es eigentlich schade, dass Swen nur selten in Sachsen weilt...


     

Ebenso haben wir mit Hendrik Löffler ein Vereinsmitglied, von dem wir alle ebenso wenig wissen. Das liegt aber daran, dass er mit Kugeln hantiert und wenig mit Laufschuhen am Hut hat. Hendik hat im Frühjahr an 4 Leichtathletikmeetings teilgenommen und dabei alle Wettkämpfe gewonnen. Unter anderem wurde er wiederholt sächsischer Landesmeister!


17. Juni 2017 – 6. Mozart100 in Salzburg


Letzten Oktober waren wir zum 14. Mal in den Herbstferien am Wolfgangsee. Als wir dabei auch um den Fuschlsee wanderten, sah ich regelmäßig Markierungen für den Mozart100, so dass damals in meinem Kopf die Idee entstand, diesen Lauf im kommenden Jahr anzugehen. Wieder zuhause, schaute ich mir in Ruhe die Strecke und das Höhenprofil an – naja, da war ich mir schon nicht mehr so sicher. Im Frühjahr lief ich zunehmend längere Runden, bis ich Ende April durch die Wadenzerrung außer Gefecht gesetzt wurde. Das Startgeld beim FichtelbergUltra war zu diesem Zeitpunkt schon bezahlt, also auch mitlaufen.  Danach musste ich mich entscheiden, melde ich für Salzburg oder nicht. Der Verstand sagte zwar nein, aber die Idee war jedoch fest im Kopf drin, also anmelden. Anreise am Freitag, Abholung der Startunterlagen im Europapark. Danach zum Hotel, welches im Zentrum lag, und kurzer Bummel durch die Stadt. Abends Race Briefing (auch in englisch, da ca. die Hälfte der Starter aus dem Ausland kam - „The Sound of Music“ zieht vor allem viele Läufer aus Übersee) und dann zeitig ins Bett. Nach wenig Schlaf gegen 3:30 Uhr aufgestanden, da der Start 5:00 Uhr kurz vor dem Sonnenaufgang erfolgte. Eigentlich hatte ich keinen Plan, wie das Rennen für mich ausgehen sollte, jedoch wollte ich schon gern vor Sonnenuntergang (21:15 Uhr) wieder im Ziel sein. Die Pflichtausrüstung Handy, Trinkbecher und Stirnlampe wurde vor dem Start geprüft. Dann ging es los. Über 80% der 105 km langen Strecke führte über unbefestigte Wege. Die ersten 6 km ging es aus Salzburg heraus und entlang der Salzach, dann bogen wir links in die Glasenbachklamm hinein und die Trails begannen. Danach ging es eigentlich nur hoch oder runter, ebene Srecken waren eher Mangelware. Schwierig waren vor allem die Bergabpassagen, da die steilen Wege meist nur über Wurzeln und Steine führten. Die steilsten und längsten An- bzw. Abstiege führten über die Schafbergalpe sowie die Sausteigalm auf dem Zwölferhorn. 4.700 Höhenmeter zehren irgendwann. Aber ich hatte im Gegensatz zum FichtelbergUltra keine Schwächephasen und ein eventuelles Aufgeben kam sowieso nicht in Frage. Letzten Endes war die Strecke schon schwerer als ich erwartet habe. Ich glaube, dass auch der Veranstalter, der die Strecke im Mittelteil komplett neu gestaltete, die Schwere des Laufes auch unterschätzt hatte, schließlich kamen rund 25% der Läufer gar nicht bis ins Ziel (cut-off-Zeite an zwei Verpflegungsstellen) und weitere 10% buchten während des Laufes auf kürzere Strecken um. Für mich als Wolfgangsee-Urlauber genoss ich vor allem die schönen Ausblicke auf den Wolfgang- und den Fuschlsee. Interessant waren auch die Gespräche mit den anderen Läufern, auch weil einige von Ihnen aus anderen Ländern kamen. Bereits in Salzburg angekommen, ging es noch über den Kapuzinerberg. Auf dem Streckenprofil eher ein kleiner Hügel, aber 200 Höhenmeter steil hoch und steil wieder runter, zehrten auch an den Nerven, zumal es schon dunkel wurde und ich doch noch meine Stirnlampe herauskramen musste. Mit einem stolzen Gefühl ging es anschließend durch die Innenstadt und gegen 21:43 Uhr ins Ziel. Für das Zielfoto musste ich zweimal durch das Ziel laufen, da die Stirnlampe beim ersten Mal blendete, also auch doppelter Jubel durch die Zuschauer. Am Ende war ich 97. von ca. 275 Gestarteten. Nach kurzer Stärkung wollte ich nur noch ins Hotel. Am nächsten Morgen ging es dann noch zu Martina nach St. Wolfgang und anschließend nach Hause. Eine Sofortanmeldung – wie beim Rennsteiglauf – gab es nicht, hätte ich aber auch nicht abgegeben. Es war ein bleibendes Erlebnis, aber eine Wiederholung? Mal sehen.


    

René Walther


3. Juni 2017 – 33. Thumer Pfingstlauf


  

Gefühlt bei immer (sehr) warmen Temperaturen findet traditionell am Pfingssamstag der Thumer Pfingstlauf statt. In den 2000er Jahren dand man regelmäßig Neukirchner Läufer in den Ergebnislisten, dazu oft mit Siegen und Podiumsplatzierungen. Leider hielt bei der 33. Ausgabe dieser Laufveranstaltung einmal mehr Jörg Hilbert als Einziger die Fahne der SGN hoch. Er lief die anspruchsvolle 10km-Strecke in 41:05 h, dabei wie immer erfolgreich und wurde mit einen 6. Gesamtrang belohnt. Daneben durfte er sich auch über den Sieg in seiner Altersklasse freuen. Herzlichen Glückwunsch Jörg!


3. Juni 2017 – 4. FichtelbergUltra


Zum 4. Mal organiserte Ronald Gasch (mit Familie) den FichtelbergUltra vom Wasserschloss Klaffenbach hinauf zum Fichtelberg. Bei der ersten Ausgabe 2014 lief Harry mit, bei der zweiten Auflage war ich es, letztes Jahr war wieder Harry am Start, so dass ich dieses Jahr wieder dran war. Harry weiß also, was kommendes Jahr ansteht.

Bereits am Freitag fand im Wasserschloss die Pastaparty statt mit einer Einweisung von Ronald, u.a. mit dem Hinweis auf frisch gebackenen russischen Zupfkuchen an Verpflegungspunkt 2 sowie einer leicht geänderten Streckenführung unterhalb des Fichtelberggipfels. Nachdem ich Ende April mir eine Wadenzerrung eingehandelt hatte und diese beim Versuch, „Rund um Chemnitz“ erzwingen zu müssen, wieder auflebte, verordnete ich mir eine Laufpause bis zum FichtelbergUltra. Somit bestens vorbereitet, lief ich mit einem komischen Bauchgefühl zum Start. Harry war schon da und machte ein paar Fotos. Jana war instruiert, das Telefon bei sich zu tragen und auf Abruf mich im Wald abzuholen. Beim Start ordnete ich mich hinten ein und bin im übrigen das erste Mal beim Aufstieg zum Eisenweg gegangen. Die Wade hielt jedoch und der gerühmte Kuchen bei VP 2 hielt, was versprochen wurde. Leider war ich zu diesem Zeitpunkt schon ziemlich platt. Das doch recht warme Wetter tat ihr Übriges. Mit aufmunternden Worten, dass es im Ziel nochmals Kuchen geben würde, hielt ich meine Motivation aufrecht. Kurz vor Oberscheibe (km 36) begannen die Krämpfe in Waden- und Schienbeinmuskulatur. Der Weg bis zum VP 3 oberhalb des Unterbeckens Markersbach (km 42) zog sich entsprechend. Danach ließen die Krämpfe allerdings wieder nach und ich lief und wanderte im Wechsel hinauf zum Ziel. Die kleine Streckenänderung vor dem Gipfel bedeutete rd. 1 km mehr Wegstrecke, störte mich aber nicht, da komischerweise kurz vor dem Ziel die Energie wiederkehrte und ich auf den letzten 4 km noch einige Läufer überholen konnte. Schlussendlich war ich mit einer Zeit von 6:53 h als 34. im Ziel von 60 Gestarten bei 4 Aufgaben. Alles perfekt organisiert, tolles Wetter, wieder nette Unterhaltungen mit anderen Läufern sowie den Helfern an der Strecke. Daneben eine tolle Landschaft und natürlich auch das stolze Gefühl im Ziel. Es hat sich gelohnt, der Bedenken zu trotzen und an den Start zu gehen. Ein Radler mit Jana auf der Sonnenterasse des Fichtelbergs und dann gings nach der Siegerehrung nach Hause.

René Walther


23. April 2017 – 32. Hamburg-Marathon


  

Zum zweiten Mal nach 2015 fuhr Sven Vogt nach Hamburg, um beim dortigen Marathon zu starten. Eigentlich wollte ihn Harry Wötzel begleiten, jedoch verhinderte seine Knieverletzung eine Reise in die Hansestadt. Im Rahmen des diesjährigen Hamburg-Marathons wurde zugleich die deutsche Polizei-Meisterschaft ausgetragen, in deren Wertung Sven eine gute Rolle spielen wollte. Eine Zeit von unter 2:45 h sollte es schon werden, besser als 2015, als er diese Zeit schon ganz knapp unterbot. Ganz vorn sollte auch der Streckenrekord fallen; jedoch verhinderte Hagel, Regen und böiger Wind eine neue Bestzeit. Sven dagegen ließ sich von den sehr widrigen Wetterbedingungen nicht beeindrucken und kämpfte sich zu einer Superzeit von 2:44:39. Ziel erreicht und daneben auch Platz 14 bei den deutschen Polizei-Meisterschaften (plus zweitbester Sachse).  


23. April 2017 – 35. Küchwaldlauf


Zum halben Jubiläum gab es mal wieder kühles und regnerisches Wetter. Vor dem Lauf ging noch ein schöner Schnee-Regen-Schauer herunter. Dadurch gab es sicher weniger Nachmelder und so gingen nur knapp 250 Läufer auf die 10 km-Strecke durch den Chemnitzer Küchwald. Die Veranstalter vom Post SV hatten auf mehr Teilnehmer gehofft.

   

Die Strecke war wie immer an einigen Stellen aufgeweicht aber ansonsten top. Von uns war René Walther am Start und erreichte eine Zeit von 45:29, Gesamtrang 58 sowie Platz 8 in der neuen AK 45. In den Ergebnislisten war die SGN noch ein weiteres Mal vertreten: Karsten Wolf lief auch mit und er war mit seinem Ergebnis von 52:40 ebenso zufrieden.


9. April 2017 – 48. Göltzschtalmarathon


  

Der Göltzschtalmarathon wirbt damit, der drittälteste Marathon Deutschlands zu sein. Im Rahmen dieses Marathons fanden noch weitere Läufe statt, so dass neben 37 Marathonläufer reichlich 500 weitere Sportler in Lengenfeld an den Start gingen. Über 10 km gab es einen neuen Streckenrekord (30:58 min !!) und über die Halbmarathondistanz wurden die sächsischen Landesmeister gekürt – alles jedoch ohne SGN-Beteiligung. René Walther lief stattdessen den Marathon, den ersten seit 3 Jahren. Gesamtrang 13 (5. in der AK) und eine Zeit von 3:39 h waren das Ergebnis.  


2. April 2017 3. Lößnitzer Salzlauf

2. April 2017 Berliner Halbmarathon


Auch wenn es so schon vorher einige Läufe gibt, so ist der Lößnitzer Salzlauf bzw. vormals die Lößnitzer Runde eigentlich der Auftakt in die neue Wettkampfsaison. Das Interesse unsererseits hielt sich allerdings aus verschiedenen Gründen sehr in Grenzen. Jedoch war es mal wieder Jörg Hilbert, der unsere Vereinsfarben hoch hielt und in Lößnitz an die Start ging. Er lief den Halbmarathon und erreichte einen hervorragenden 2. Gesamtrang sowie einen souveränen Sieg in der Altersklasse.


      

Am gleichen Wochenende reisten Gabi und Daniel Orlitz in ihre alte Heimat Berlin und starteten beim Berliner Halbmarathon. Diese Laufveranstaltung hat eine noch längere Tradition als die Lößnitzer Runde. Den Berliner Halbmarathon gibt es in West-Berlin seit 1984, in Ost-Berlin lief man seit 1981 beim Friedenslauf. Seit 1990 geht die Stecke durch Ost und West und 1993 wurde der noch heute gültige deutsche Halbmarathon-Rekord durch Carsten Eich hier aufgestellt. Dessen Zeit war Gabi und Daniel allerdings völlig egal. Tolles Laufwetter und 34.000 weitere Läufer machte die Veranstaltung zu einem richtigen Laufevent, welches zu genießen galt statt auf die Uhr zu sehen. Und endlich steht die SG Neukirchen auch in den Ergebnislisten dieses Laufes!



25.02. 2017 – Winterlauf mit der Post SV


   

Der letzte Samstag im Februar steht seit Jahren im Zeichen eines gemeinsamen Laufes mit Läufern der Post SV sowie weiteren befreundeten Laufenthusiasten. Und es könnte sogar die 20. Ausgabe dieses kleine Laufevents gewesen sein. Bereits im Vorfeld hatten wir vereinbart, dass Start und Ziel auf unserem Sportplatz erfolgt, so dass bei der Hälfte der knapp 20 km Läufer problemlos ein- oder auch aussteigen konnten. Schließlich werden wir alle älter und gerade beim Post SV gab es einige Läufer weit jenseits des 70. Lebensjahres. Nachdem seit Anfang Januar sich der Winter austobte und so auch in Einsiedel über Wochen hinweg gespurt war, lies seine Kraft eine Woche vor unserem Lauf nach und von Winter war bei unserem Winterlauf fast nichts mehr zu spüren. Die Sonne schien und so gab es herrliches Laufwetter. Die Strecke – zwei verschiedene Runden durch/um Neukirchen – organisierten wie immer die Post-Läufer, ebenso die Verpflegung zur Rennhälfte. Die erste Runde wurde schön gemütlich in Angriff genommen. Die zweite Runde geriet auch dieses Jahr – quasi wie immer – zu einem kleinen Steigerungslauf! Nach dem Duschen gab es von Detlef neben einem großen Salat leckeren Gulasch mit Knödel, mit dem – quasi auch wie immer – ein schöner Laufvormittag zu Ende ging. Fortführung auf jeden Fall fest vorgenommen.


31.12. 2016 – Silvesterlauf


Im Oktober gab es einen überaschenden Bericht in der Freien Presse, dass der Lauf-KulTour-Verein den Silvesterlauf in Chemnitz wieder aktivieren will. Später gab es noch Informationen, dass der Lauf als Crosslauf auf dem Golfplatzgelände am Wasserschloss abgehalten werden soll. Was nun mit unserem eigenen Silvesterlauf? Auch wenn wir von einigen Läufern, die in den vergangenen beiden Jahren bei uns mitliefen, eine Absage erhielten, so wollten wir dennoch an unserem Lauf festhalten, da ja nicht alle zum Jahresausklang einen Wettkampf laufen wollen. Harry trommelte die Interessenten zusammen, so dass wir dann doch mit 15 Läufern auf die Strecke gingen. Nachdem die ganze Weihnachtszeit trüb und regnerisch war, strahlte am Silvestertag die Sonne vom Himmel, so dass es ein wunderschöner Lauf wurde. Wie in den Vorjahren verpflegten uns unterwegs Uli und Wolfgang mit Tee und Glühwein sowie Weihnachtsgebäck. Auch am Wasserschloss ging unser Weg vorbei. Die dortigen Veranstalter freuten sich aufgrund des perfekten Wetters über eine überraschend große Resonanz. In unserer Sportgaststätte ging der letzte Lauf des Jahres langsam zu Ende.

    

Am Wasserschloss trafen wir dann auch Jörg, der lieber ein paar schnelle Runden drehen wollte. Letztlich rangierte er beim wiederbelebten Chemnitzer Silvesterlauf auf Rang 19 und wurde 5. in der AK 40/45.


8. Oktober 2016 – 39. Harz-Gebirgslauf


Da Jörg Hilbert dieses Jahr wieder am Wolfgangsee zur klassischen Seeumrundung an den Start gehen möchte, wollte er sich natürlich gezielt darauf vorbereiten. Dazu sollte ein Ausflug in den Harz dienen. Eine reichliche Woche vor dem Wolfgangseelauf fand in Wernigerode der Harz-Gebirgslauf – auch als Brocken-Marathon bekannt – statt. Hier ging Jörg bei kalten Temperaturen und Nieselregen über die 22 km-Strecke an den Start. Wie es sich für einen Gebirgslauf gehört, waren zudem auch 400 Höhenmeter zu bewältigen. In einer Zeit von reichlich 1:34 h erreichte Jörg als 14. das Ziel. Dies bedeutete gleichzeitig den Sieg in der Altersklassenwertung. Bereits Mitte September startete Jörg beim 5. Döbelner Halbmarathon. Dort erreichte er über die 10 km-Distanz Rang 2 in der Gesamtwertung und einen überlegenen Altersklassensieg. Gratulation!

 

Leichtathletik – nicht nur Laufen!!!


Neben den Läufern gibt es noch einen „Exoten“ in unserer SGN. Hendrik Löffler trainiert unter Rolf Oesterreich seit Jahren erfolgreich das Kugelstoßen. Und auch für die Kugelstoßer gibt es das ganze Jahr über Leichtathletikmeetings, bei denen man sich mit anderen messen kann. Hendrik ging dabei in 2016 an insgesamt 11 Wettbewerben an den Start und konnte sage und schreibe 11 mal als Sieger nach Hause fahren! Unter anderem wurde er erneut sächsischer Landesmeister. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung.

 

17. Oktober 2016 – 45. Wolfgangseelauf


Der beliebteste Lauf Österreichs – zu diesem wurde der Wolfgangseelauf Anfang dieses Jahres   gewählt – sollte heuer (!) wieder einer unserer Höhepunkte werden. Einerseits gilt es, gegen Jahresende nochmals eine gute Leistung auf die Straße zu bringen, andererseits stellt das besondere Flair in St. Wolfgang einfach viele andere Läufe in den Schatten. Wie in den vergangenen Jahren reisten einige von uns bereits einige Tage vorher an, um den goldenen Herbst in den Alpen zu erwandern und zu genießen. Leider war das Wetter unter der Woche sehr wechselhaft und die Schneefallgrenze lag teilweise bei nur 1.000 m Höhe. Allerdings wurden die Wetteraussichten immer besser und am Laufsonntag gab es dann warme 20 Grad und Sonne satt den ganzen Tag – was will man mehr? Bereits an den Vortagen mischten sich zwischen Japaner und Chinesen, welche jeden Tag St. Wolfgang prägen, immer mehr Läufer. Der Melderekord von über 5.000 Teilnehmer war im ganzen Ort zu spüren und verlieh ihm eine besondere Atmosphäre. Insgesamt 9 Läufer unseres Vereins gingen an den Start. Die komplette Familie Walther (Hannah, Jarne, Jana und René) starteten beim Panoramalauf über 5,2 km. Über die 10 km versuchte Swen Lorenz seinen 2. Altersklassenplatz vom Vorjahr zu verteidigen. Und die traditionelle Wolfgangsee-Umrundung mit 27 km absolvierten Jörg Hilbert, Harry Wötzel, Uwe Stawarz und André Gotzler. Der Start aller Stecken erfolgte zeitgleich, so dass die 5 km-Läufer die ersten im Ziel waren. René war mit Zeit (22:56 min) und Platzierung (47., bei ca. 600 Läufer insgesamt) zufrieden, die Kinder wie auch Jana ebenso. Auf Swens Leistung war erneut Verlass. Er kam als hervorragender 8. (von rd. 1.700 Starter) ins Ziel und erreichte wiederholt den 2. Platz in seiner Altersklasse in einer Top-Zeit von 35:41 min. Jörg reiste das erste Mal seit 2009 wieder mit uns nach Österreich und wollte die 27 km auf jeden Fall erneut unter 2 Stunden absolvieren. Als 58. (von knapp 2.000 Läufer) erreichte er das Ziel und mit einer Zeit von 1:57:47 h blieb er klar unter seiner Vorgabe. Unsere anderen 27 km-Läufer hatten keine Ambitionen auf vordere Plätze. Bei ihnen stand der Genuss im Vordergrund. Bei dem tollen Wetter und der fantastischen Umgebung kann man den Lauf um den See auch wirklich genießen. Fast zeitgleich nach ca. 2 ¾ Stunden erreichten sie Start und Ziel im Zentrum von St. Wolfgang. Anschließend gab es wieder Kuchen bei unseren Wirtsleuten und nach der Siegerehrung für Swen noch ein Stück extra-Torte. Nach Veröffentlichung der Ergebnisse staunten wir nicht schlecht. In der Teamwertung (je ein Läufer über 5,2 km, 10 km und 27 km) landeten Jörg, Swen und René auf einem überraschenden tollen Platz 5. Somit schloss sich der Kreis um ein wunderschönes Wochenende.

    

Zu erwähnen ist noch, dass der Seriensieger und Streckenrekordhalter Hosea Tuei erneut und nunmehr zum 8. Mal gewann. Bereits am Lauftag hörten wir, dass ein Läufer kurz vor dem Ziel zusammenbrach und ins Krankenhaus gefahren wurde. Später mussten wir lesen, dass er 2 Tage darauf verstarb. Leider hatte das bis dahin wunderbare Wochenende somit doch keinen schönen Abschluss.


17. September 2016 – 21. 3-Talsperren-Marathon


   

Nachdem in den vorangegangenen 2 Wochen ein herrlicher Spätsommer uns mit Dauersonne und teilweise über 30 Grad verwöhnten, schlug genau zum Samstag, an dem der 3-Talsperren-Marathon stattfand, das Wetter um. Neben deutlich kühleren Temperaturen kam vor allem der Regen, so dass es für die Läufer und Radfahrer eine Regenschlacht wurde. Auf der Marathonstrecke kam hinzu, dass durch die Baumaßnahmen an der Staumauer der Sosaer Talsperre eine Streckenänderung notwendig wurde, welche die Laufstrecke um einige Kilometer verkürzte. Aus unserem Verein startete dieses Jahr erneut Sven Vogt in Eibenstock. Nachdem er im Vorjahr die Marathondistanz in Angriff nahm und dabei den 2. Platz erreichte, ging er dieses Jahr über die Halbmarathonstrecke an den Start. Und wieder war Sven sehr schnell unterwegs. Sein 3. Gesamtrang bedeuteten für ihn gleichzeitig den Altersklassensieg. Daneben wurde er auch Sächsischer Behördenmeister. Gratulation Sven.


11. September 2016 – 39. Stauseelauf Oberrabenstein


   

Aufgrund des "Tages der Sachsen" in Limbach-Obefrohna am ersten Septemberwochenende verschoben die Organisatoren des Stauseelaufes diesen um eine Woche nach hinten. Während es letzten Sonntag jedoch eher regnerisch war, strahlte heute zum Stauseelauf die Sonne mit voller Kraft. Beste Bedingungen zum Baden gehen und das Badgelände füllte sich auch zusehends. Zum Laufen waren es nur bedingt gute Bedingungen, insbesondere für die 25 km-Läufer, die gehörig schwitzen durften. Daher beschränkten sich Jörg Hilbert und René Walther auf die kürzen Strecken. Vor 5 Jahren starteten beide zuletzt in der gleichen Altersklasse und belegten am Stausee Oberrabenstein über die 10 km die Plätze 1 und 2 in der Altersklassenwertung (damals AK 35 !!! - wie doch die Zeit vergeht). René lief dieses Mal die 5 km-Runde während Jörg wieder die 10 km in Angriff nahm. Mit reichlich 23 min war René dennoch zufrieden, läuft doch momentan nicht ganz soviel zusammen. Jörg lief ein starkes Rennen und belegte in 41:30 min (die 10 km sind eigentlich rund 10,5 km lang!) Platz 4 in der Gesamtwertung. Auffallend war, dass die 10 km-Strecke von den älteren Semester ("alte Säcke" wie Jörg meinte) dominiert wurde - die ersten 6 Plätze belegten ausschließlich Läufer der AK 40 und 45. Dadurch reichte es für Jörg "nur" zu Rang 3 in der AK-Wertung. Nach dem Lauf hieß es dieses Mal nicht auslaufen, sondern ausschwimmen, dafür war das Wetter perfekt. Auch wenn die Ambitionen des Laufes mal andere waren, so bleibt der Stauseelauf eine schöne regionale Veranstaltung vor allem mit einer tollen Strecke (was allerdings insbesondere für lange Strecke gilt). Zudem waren Organisation und Verpflegung wieder top. Nächstes Jahr gibt es übrigens das 40-jährige Jubiläum.


21. August 2016 – 36. Heidelberglauf


   

Mit nunmehr 36 Ausgaben zählt der Heidelberglauf in Wüstenbrand auf jeden Fall zu den traditionsreichsten Laufveranstaltungen unserer Region. Seit vielen Jahren wird er mit viel Liebe durch den CLV MEGWARE organisiert. Zuletzt meist in den Sommerferien stattfindend schwanden leider die Teilnehmerzahlen, so dass vor Jahren auch die Halbmarathonstrecke aus dem Programm genommen wurde. In diesem Jahr nun wieder nach den Ferien angeboten, gingen wieder ein paar mehr Läufer auf die Strecke. Von unserem Verein machte sich dieses Jahr nur René Walther auf den Weg nach Wüstenbrand – wahrscheinlich sind die angebotenen Strecken über 5,5  und 10 km für die anderen einfach zu kurz ;-) Wie in den Jahren zuvor lief René die 5,5 km und lief mit knapp 25 Minuten zwar deutlich langsamer aber dennoch wieder auf Rang 2 in der Altersklasse. Dafür gab es auch Urkunde und Siegerpräsent. Kuchenbufett, Grill und Fassbier bei bestem Sommerwetter rundeten einen schönen Vormittag ab. Gern nächstes Jahr wieder; also liebe CLVler bitte weiterorganisieren!


3. Juli 2016 – 9. Chemnitz-Marathon


   

Nachdem in den vergangenen beiden Jahren drückende Hitze diesen Lauf begleitete, gab es in diesem Jahr angenehme Temperaturen. Dennoch stagnierten die Teilnehmerzahlen, was in jedem Falle nicht an unserem Verein lag. Denn immerhin 5 Läufer vertraten unsere Vereinsfarben. Schnellster – und nicht nur weil er der einzige Starter über den Viertelmarathon war – war wieder einmal Jörg Hilbert. Er erreichte einen ganz starken 12. Gesamtrang sowie Rang 3 in der Altersklasse. Immerhin waren mehrere deutsche Spitzenatlethen am Start. Der Halbmarathon war für André Gotzler und Harry Wötzel ein alter Hut. Jedoch Gabi und Daniel Orlitz liefen erstmals über diese Distanz. Somit war schon einiger Respekt vorhanden. Während Gabi gemeinsam mit Harry die Strecke in Angriff nahmen, lief Daniel zusammen mit André mit. Während André sein Tempo konstant ins Ziel lief, musste Daniel dem für ihn zu hohen Tempo Tribut zollen. Zu guter Letzt wurde er auch noch von Gabi und Harry passiert. Aber diese Erfahrung wird ihm beim nächsten im Herbst noch geplanten weiteren Halbmarathon helfen.


17. Juni 2016 – 16. Staffellauf Neukirchen


Die Aussichten für unseren diesjährigen Staffellauf waren alles andere als sonnig. In den Wochen zuvor hielten sich die Zusagen in Grenzen; bei einigen Teams war die Teilnahme vage, andere mussten sogar absagen. Und dann sagte die Wettervorhersage im Laufe der Woche Regen, viel Regen voraus. Jedoch zogen die Wolken rechtzeitig weiter, die Sonne kam sogar hervor. Das bange Warten auf die Läufer war dann auch schnell vorbei. Es kamen doch mehr Staffeln als erwartet, so dass insgesamt 10 Männer-, Mixed- und Damenstaffeln am Start waren. Trotz der Regenmengen der letzten Tage war unsere Runde – 3,6 km lang – erstaunlich gut zu laufen, die erwartete Schlammschlacht blieb aus.

Für unseren Verein liefen René Walther, André Gotzler, Uwe Stawarz, Daniel Orlitz und Jörg Hilbert. Von unseren ganz schnellen Läufern war dieses Jahr nur Jörg dabei, Swen und Sven waren beide leider verhindert. Eine Chance auf einen Sieg hatten wir damit auch dieses Jahr nicht. Die taktische Ausrichtung der anderen Staffeln, mit einem schnellen Läufer eine gute Ausgangslage zu erreichen, hatten wir auch nicht übernommen. René übergab „nur“ als 7. an André, der dann bereits als Dritter auf  Uwe wechselte. Bis zum Schluss konnten wir diese Position halten und damit sehr zufrieden sein. Ganz vorn war das Team „Der letzte Rest“, bestehend aus schnellen Läufern und einer ganz schnellen Läuferin! des CLV MEGWARE, welches den seit vielen Jahren bestehenden Streckenrekord nur knapp um 22 Sekunden verfehlten und die zweitbeste je gelaufene Zeit erzielten. Schnellster Einzelstarter war wie im Vorjahr Sören Trommer aus Zwickau, dessen Mannschaft Gesamt-Zweiter wurde. Aber es ging wie immer nicht nur um die Zeit und Platzierung. Von Nachwuchsläufern aus Gornsdorf und dem André-Gymnasium Chemnitz bis hin zu einigen Senioren (der Älteste war 79) war das Spektrum der Teilnehmer sehr breit.

     

Die Siegerehrung mit einigen Präsenten, Pokalen und Blumen ging schnell voran. Uli Popp versorgte uns alle vom Grill – auch an ihn und seine Frau nochmal vielen Dank. Die Resonanz aller Beteiligten war sehr gut (von den Zwickauern gab es für uns sogar ein Fass Bier!), so dass wir auch im kommenden wieder auf viele, vielleicht auch wieder mehr Staffeln hoffen können.

 

4. Juni 2016 – 3. Fichtelberg Ultra


Zwei Wochen nach dem Rennsteig-Supermarathon stand für Harry Wötzel der nächste Ultralauf auf dem Programm. Nach dem Premierenlauf 2014 war es für Harry der zweite Start auf dieser wunderbaren Strecke vom Wasserschloss Klaffenbach auf den Gipfel des sächsischen Erzgebirges. Bereits am Freitag fand im Schlosshotel Klaffenbach die Pastaparty mit der Einweisung der Teilnehmer statt. Samstag früh gingen die rd. 60 Läufer auf die 55km lange Strecke. Über Burkhardtsdorf und den Abtwald verlief der Weg nach Auerbach. Nach der ersten Verpflegung ging es in den Geyerischen Wald; am Fernsehtum vorbei lief man in Richtung Elterlein. Dort nach ca. 28 km war die zweite Verpflegungsstelle. Über Felder und Wiesen ging es weiter nach Oberscheibe und nochmal bergab zum Unterbecken des Pumpspeicherwerkes Markersbach. Nach letzter Stärkung folgte der finale Anstieg zum Fichtelberg. Das Wetter hielt, es blieb trocken, jedoch forderte die Schwüle Harry und den anderen alles ab. Nach 6 Stunden und 47 Minuten erreichte Harry den Gipfel - und wie die Freie Presse am folgenden Tag schrieb - zufrieden und mit einem Lächeln auf den Lippen. Wie beim ersten Mal: alles top organisiert, gutes Wetter, tolle Strecke und jede Menge Gleichgesinnte. Wiederholung daher sehr wahrscheinlich.

Wer den FP-Artikel nicht gelesen hat, kann ihn hier nochmal einsehen:

     

https://fichtelbergultra.files.wordpress.com/2016/06/freiepresse-fichtelbergultra-06-06-2016.pdf


21. Mai 2016 – 44. GutsMuths-Rennsteiglauf


Bei der 44. Ausgabe des Rennsteiglaufes konnten die Veranstalter einen erneuten Teilnehmerrekord von weit über 16.000 Läufern verkünden. Das „Schönste Ziel der Welt – der Sportplatz in Schmiedefeld“ steuerten dieses Jahr aus unserem Verein Harry Wötzel und Sven Vogt an. Dabei nahmen beide das Ziel aus der jeweils entgegengesetzten Richtung in Angriff. Sven war das erste Mal auf dem Rennsteig unterwegs und startete seinen Marathon in Neuhaus am Rennweg. Harry dagegen ging in Eisenach auf die Strecke, dem Startort des Supermarathons über 73km. Das Wetter war in diesem Jahr voll und ganz auf der Seite der Läufer. Sonnenschein und angenehme Temperaturen in den Höhen des Thüringer Waldes bedeuteten beste Bedingungen für alle Läufer.

Sven nahm sich bei seinem Debüt die 3-Stunden-Schallmauer vor und nahm dieses Ziel von Anfang an mit konstantem Tempo in Angriff. Leider ist die zweite Hälfte topografisch schwerer, so dass er die Geschwindigkeit nicht ganz halten konnte. So erreichte er das Ziel in 3 Stunden und 4 Sekunden! Über die fehlenden 5 Sekunden hat er sich schon geärgert. Leider bedeutete dies auch noch den undankbaren 4. Platz in der Altersklassenwertung. Jedoch Rang 17 in der Gesamtwertung bei rund 3.100 Läufern ist aller Ehren wert und eine hervorragende Leistung!!!

Für Harry ist der Rennsteiglauf dagegen seit vielen Jahren eine feste Größe im Jahr. Nach mehreren Marathons ging er nunmehr schon zum drittel Mal über die lange Distanz an den Start. Diese Erfahrung wie auch eine gute Vorbereitung versprachen entsprechendes Laufvergnügen. Leider lief es für Harry dann doch ganz anders. Bereits auf dem Inselsberg nach ca. 25km stellten sich unerwartet Wadenbeschwerden ein. Dazu rebellierte der Magen, so dass frühzeitig die 8-Stunden-Zielzeit in weite Ferne geriet. Da es auf den letzten 10-15km jedoch wieder besser ging, konnte Harry das Ziel dann doch noch mit einem Lächeln erreichen.

      

Für beide war es ein wunderschöner Ausflug nach Thüringen mit teilweise neuen Erfahrungen und es wird sicher nicht der letzte Start gewesen sein.  



7. Mai 2016 – 7. Lauf Rund um Chemnitz (kein Wettkampf)

   

Bereits vor Jahren hatte Jörg Hilbert mal auf diesen Lauf  aufmerksam gemacht. Allerdings waren damals 61 km Streckenlänge für alle eine so große und nicht vorstellbare (zumindest per pedes) Entfernung, so dass dieser Lauf nur für Verrückte sein konnte. Da bei uns in den vergangenen 3 Jahren dann doch auch längere Laufeinheiten Einzug hielten, kam diese Chemnitz-Umrundung wieder ins Blickfeld. Befeuert dadurch, dass nur ein begrenztes Teilnehmerfeld zugelassen ist, meldet man sich möglichst schnell an. Und hinterher will man sich natürlich keine Blöße geben und wieder absagen und so muss man dann durch. So schlimm kann der Lauf dann aber doch nicht sein, hatte sich Harry Wötzel schließlich schon zum dritten Mal für diesen Einladungslauf angemeldet. Im Vorjahr konnte er aufgrund seines Skiunfalls nur als Radbegleiter dabei sein. Aber in diesem Jahr ging Harry wieder zu Fuß auf die Chemnitz-Umrundung. Durch eine zu den Vorjahren leicht geänderte Streckenführung – sie orientiert sich an dem ausgeschilderten Wanderweg Rund um Chemnitz – wurden dieses Jahr sogar 62 km draus. Trotz anschließendem Muskelkater war es für Harry ein schöner Tag bei wunderschönem Laufwetter, vielen bekannten und bis dato unbekannten Läufern, schönen  Gesprächen, tollen Ausblicken auf Chemnitz und seine Umgebung und einer liebevollen Organisation. Schade für Sven Vogt, dass er leider kurzfristig seine Teilnahme absagen musste. Ihm hätte der Lauf sicher auch gefallen. Aber die Organisatoren haben auf Ihrer Internetseite ja schon für die 8. Auflage eingeladen...



1. Mai 2016 – 13. Oederaner Lauftag


   

Am Tag nach unserem Hexenfeuer kann nur einer von uns schon wieder aktiv sein: Jörg Hilbert fuhr am Tag der Arbeit zum Oederaner Lauftag. Nach seinem für ihn sehr enttäuschenden Ausstieg beim Spreewaldmarathon ging für ihn die Saison also in Oederan weiter. Exakt 87 Starter gingen bei bestem Laufwetter auf die 10 km-Strecke durch den Oederaner Stadtwald. Jörg erreichte einen sehr guten 4. Gesamtrang und verpasste den Alterklassensieg nur um wenige Sekunden.


24. April 2016 – 40. Leipzig Marathon


Auch der Leipzig Marathon feierte dieses Jahr sein Jubiläum. Seine 40. Ausgabe wurde dieses Jahr abgehalten. Vor ein paar Jahren waren ja einige unserer Vereinsmitglieder schon in Leipzig unterwegs und haben heute noch entsprechende Erinnerungen an diesen Marathon und die Vorbereitung hierauf – Greif lässt grüßen.

    

Während zu DDR-Zeiten man „nur“ den Marathon lief, so gibt es seit vielen Jahren auch eine Reihe weiterer Distanzen, so zum Beispiel eine 10 km- und eine Halbmarathonstrecke. Über Letztere startete erstmals Sven Vogt. So eine Zeit von 1:25 h soll es werden, meinte er am Montag zuvor bei unserem Hallentraining. Bei typischem Aprilwetter, mit Sonne, Regenschauer, kalten Temperaturen und Wind lief er aber ein hervorragendes Rennen und erreichte das Ziel mit einer tollen Zeit von 1:19:26 h. Damit erreichte er bei insgesamt 1.741 Läufern Rang 10 sowie Platz 1 in seiner Altersklasse! Gratulation!


16. April 2016 – 39. Wilischlauf Röhrsdorf (bei Dresden)

   

Dieser wunderschöne Landschaftslauf südlich von Dresden war vor einigen Jahren unser Ziel im Rahmen unserer Vorbereitung auf den Rennsteiglauf-Marathon. Als solcher wird er vom Veranstalter, dem Skiklub Dresden-Niedersedlitz, auch heute noch geprießen. Namensgeber des Laufes ist der 472m hohe Wilisch – zwischen Heidenau und Dippoldiswalde gelegen. Das klingt nicht sehr hoch, aber dieser Lauf hat es schon in sich. Der Anstieg zum Wilisch ist nicht der einzige und es geht an einigen Stellen über schmale, anspruchsvolle Trails. André Gotzler war bei unserem ersten Besuch schon mit dabei. Sein nun mehr dritter Start vor dem Schloss in Röhrsdorf wird bei ihm aber in Erinnerung bleiben. Durch den Regen des Vortages war die Strecke in einem schwer zu laufenden Zustand und alle Läufer, so auch André, mussten entsprechend kämpfen. Am Ende war die Zeit auch etwas langsamer als im Vorjahr. Trotz der Anstrengung wird es sicher nicht der letzte Lauf auf den Wilisch gewesen ein.  


 

17. April 2016 – 34. Küchwaldlauf in Chemnitz


Schmuddelwetter mit leichtem Regen sowie nur 8 Grad Temperatur waren angesagt zur diesjährigen Ausgabe des Küchwaldlaufes. Für die Organisatoren vom Postsportverein Chemnitz war das nichts Neues, war das unbeständige Wetter Mitte April schon öfters Begleiter dieses Laufes. Aber natürlich konnte es so keinen neuen Teilnehmerrekord geben. Jedoch gaben für unseren Verein Gabi und Daniel Orlitz ihr Debut bei einem Laufwettkampf. Seit einem reichlichen halben Jahr sind beide nun in unserem Verein aktiv und standen heute erstmals an der Startlinie auf dem Eislauf oval im Chemnitzer Küchwald. Mit ihnen liefen auch Harry Wötzel und René Walther die 10km-Strecke. Diese führte über 2 Runden durch den Küchwald. Durch den Regen der Nacht war die Strecke an vielen Stellen aufgeweicht und matschig und somit nicht leicht zu laufen. Entsprechend sahen auch alle Läufer im Ziel aus. René erreichte das Ziel mit einer Zeit unter 45 Minuten. Gabi und Daniel wollten bei ihrer Premiere unter einer Stunde bleiben, was ihnen auch gelang.Harry begleitete beide und lief – in Vorbereitung auf seinen Rennsteigsupermarathon – im Anschluss noch nach Hause. Die Zeitauswertung ging flott, so dass zeitnah die Siegerehrung erfolgte,auch wenn heute keiner aus unserem Verein geehrt werden konnte.

 

 

3. April 2016 – 12. Muldentaler Städtelauf Wurzen-Grimma


Am ersten Aprilwochenende ging es fürJörg Hilbert nach Grimma. Schönstes Laufwetter, eine sehr flache und landschaftlich schöne Strecke sowie ein starkes und großes Läuferfeld lockten ihn nach Nordsachsen. Nachdem in Grimma die Startunterlagen abgeholt wurden, ging es mittels Bustransfer zum Startort Wurzen. Bei rd. 750 Teilnehmern ist das für die Veranstalter eine große logistische Herausforderung. Der Start erfolgte auf dem Marktplatz. Zunächst ging es durch die Innenstadt von Wurzen, bevor der Lauf auf einer stillgelegten und nunmehr als Radwanderweg ausgebauten Bahnstrecke weiterführte. Entlang der Mulde ging es dabei für Jörg sehr schnell voran. Zielort in Grimma war die bekannte Pöppelmannbrücke. Dort erreichte Jörg als 8. das Ziel– von insgesamt 743 Läufern! Dabei erzielte er auf dieser Halbmarathondistanz eine Superzeit von 1:20:05h. Lohn war der Sieg in seiner Altersklasse. Tolle Leistung Jörg!

 

 

9. April 2016 – 47. Göltzschtallauf in Lengenfeld


Mit drei Läufern – Jörg Hilbert, Harry Wötzel und René Walther – waren wir bei dieser traditionsreichen Veranstaltung im Vogtland am Start. Im Rahmen des diesjährigen Göltzschtallaufes wurden auch die sächsischen Landesmeisterschaften im Straßenlauf durchgeführt. Im Nachwuchsbereich ging es dabei über 5 km (bis Altersklasse U14) sowie 10 km (Altersklasse U16 und U18). Im Männerbereich wurden die Landesmeister im Halbmarathon gekürt. Als erster von uns ging jedoch Harry auf die Strecke, denn er lief den Marathon. Mit seiner 47.Ausgabe stellt er den dritt ältesten Marathon in Deutschland dar. Eine Stunde später folgten dann die Läufer der 10 km (René) und des Halbmarathons (Jörg). Somit war René als erster von uns wieder im Ziel. Seine Zeit von 43:45 min bedeutete Rang 6 in seiner Altersklasse. Kurz darauf erreichte Jörg das Stadion des VfB Lengenfeld und erreichte eine Woche nach seiner grandiosen Leistung in Grimma mit 1:22:13 h wieder eine tolle Zeit und damit Platz 3 in der Altersklasse wie auch in der Landesmeisterschaftswertung. Dabei war der Lauf nur als letzter Test für den bevorstehenden Spreewaldmarathon gedacht. Anschließend folgte Harry, der den Lauf zu seiner Vorbereitung auf den Rennsteiglauf-Suparmarathons nutzte.Mit einer Zeit von 3:41:16 und Rang 2 in der Altersklasse erzielte er ebenso ein tolles Ergebnis. Unser Ausflug ins Vogtland hatte sich also gelohnt und die anstehenden Läufe können kommen.

 

 

26. März 2016 – 39. Bischofswerdaer Langstreckenlauf

Am Osterwochenende unternahm Jörg Hilbert einen Ausflug in die Oberlausitz. Bereits zum dritten Mal nach 2012 und 2013 startete Jörg beim Bischofswerdaer Langstreckenlauf über die Halbmarathondistanz. In den beiden vorangegangenen Jahren erzielte er dabei jeweils einen 3. Platz in der Gesamtwertung. Das Ziel war also klar – eine Wiederholung dieses Podestplatzes. Da Jörg derzeit in einer guten Verfassung ist,wurde es eine Punktlandung und in sehr guten 1:23 h erreichte er wiederum Platz 3 sowie einen ungefährdeten Sieg in seiner Altersklasse. Glückwunsch!

 

 

19. März 2016 – 7. Schneeglöckchenlauf inOrtrand

Eine Woche nach dem Laufsaisonauftakt in Lößnitz fuhren André Gotzler und Harry Wötzel nach Ortrand,einen kleinen Ort an der sächsisch-brandenburgischen Grenze, direkt an der Autobahn A 13 liegend. Dort wird seit einigen Jahren ein ganzes Sportwochenende mit Lauf-, Rad- und Skatewettbewerben organisiert. An beiden Tagen nahmen daran insgesamt über 2.200 Sportler teil. Am Samstag stand unter anderem der 30 km-Lauf auf dem Programm, der es André und Harry angetan hatte. Da mit den 30 km-Läufern gleichzeitig auch alle anderen Läufer (6 km, 10 km und 15 km) starteten, ging es zunächst dicht gedrängt und langsam voran. Aber bei 30 km hat man ja auch genug Zeit, sein Tempo zu finden. Nach 2 Stunden 38 Minuten kamen schließlich beide ins Ziel –auf den Plätzen 101 und 102 von insgesamt 264 Läufern. Dem Namen des Laufes folgend erhielten alle Läufer im Ziel eine Erinnerung in Form eines schönen Schneeglöckchens.

 

 

13. März 2016 – 2. Lößnitzer Salzlauf

Die Lößnitzer Runde, seit vergangenem Jahr umbenannt in den Lößnitzer Salzlauf, stellt traditionsgemäß den Beginn des neuen Wettkampfjahres in unserer Region dar und war zugleich der erste Wertungslauf des diesjährigen Westsachsencups.
Im vergangenen Jahr war aus unserem Verein kein Vertreter am Start. Dies sollte sich dieses Jahr ändern und gleich zu viert standen wir an der Startlinie. Die angebotenen Strecken umfassten neben den 5km auch 10km und den Halbmarathon.Während René Walther die 10km in Angriff nahm, liefen Harry Wötzel,Sven Vogt und Jörg Hilbert die lange Distanz. Am Start standen etwa 350 Läufer; in den Vorjahren waren da schon mehr Aktive am Start.Das lag vielleicht auch am trüben und ungemütlichen Wetter. Jedoch war es trocken und fast windstill, also zum Laufen schon ganz gut.Das war in manchem früheren Jahr schon ganz anders. Da alle gleichzeitig auf die Streckegingen, war als Erster von uns René im Ziel mit einer soliden Leistung, was am Ende Rang 5 in der Altersklassenwertung bedeutet.Danach sollte es eigentlich etwas dauern, bis die Halbmarathon-Läufer das Ziel erreichten. Jedoch wurden alle falsch eingewiesen, so dass sich die Strecke um 4 auf 17km verkürzte. Jörg erreichte als 4. der Gesamtwertung das Ziel. Später folgten Harry und Sven, der den Lauf nur als Training anging und so Harry begleitete. Für Jörg und Harry waren es gute Zeiten und ein hervorragender Jahresstart, denn beide erreichten jeweils den Altersklassensieg! Also blieben wir alle bis zur Siegerehrung und nutzten die Zeit bis dahin, um das wieder umfangreiche Kuchenbufett zu testen. Neben der Siegerehrung für den Lauffolgte noch die Ehrung der Besten im Westsachsencup 2015. Hier hatte sich Jörg den 3. Platz in seiner Altersklasse gesichert und nahm eine weitere Auszeichnung entgegen.
Jörg war zudem eine Woche zuvor in Leipzig bei der 50. Ausgabe des Fockeberglaufes am Start. Auch hier erreichte er einen undankbaren 4. Gesamtrang, gewann jedoch ebenso seine Altersklassenwertung.
Das neue Laufjahr kann nun also endlich losgehen!

 

 

28. Februar 2016  –  Winterlauf mit dem Postsportverein Chemnitz

Vor knapp 20 Jahren entstand die Idee,gemeinsam mit den befreundeten Läufern des Chemnitzer Postsportvereins eine läuferische Umrundung der Stadt Chemnitz vorzunehmen. Die rund 60 km-lange Strecke des Wanderweges „Rund um Chemnitz“ wurde in drei Wegstrecken unterteilt und in drei aufeinander folgenden Jahren absolviert. Seitdem suchen die Post-Läufer jedes Jahr eine neue Strecke und wir sorgen in unserer Sportgaststätte für das anschließende Auffüllen der entleerten Energiespeicher. In diesem Jahr erfolgte der Start für die ca. 15 Läufer in Chemnitz-Heinersdorf an der dortigen Busendhaltestelle.Von hier ging es über das Chemnitz-Center ins Röhrsdorfer Unterdorf, unter der Autobahn hindurch und über das Feld in Richtung Rottluff. An der Felsendome war nach etwa 10 km die Verpflegungsstelle eingerichtet. Hier nahmen weitere 5 Läufer die restlichen 10 km über das Rabensteiner Viadukt, Reichenbrand und den Stärkerwald nach Neukirchen in Angriff. Durch den Frost in der vorangegangenen Nacht war die gesamte Strecke gut zu laufen; alle etwas feuchten und rutschigen Passagen insbesondere im Stärkerwald konnten gut passiert werden. Da auch das Wetter mit etwas Sonne,guter Sicht und kaum Wind bestens war, konnten alle den Lauf genießen– so jedenfalls die einhellige Meinung, als alle nach reichlich 2 Stunden Laufzeit auf unserem Sportplatz eintrafen. Nach dem Duschen servierte Detlef und sein Team wie jedes Jahr allen ein tolles Mittagessen und mit vielen Gesprächen über die dies jährigen Laufpläne ging ein schöner Sonntagmorgen zu Ende. Ein Dank gilt den Organisatoren des Postsportvereins sowie Detlef für die Kalorienversorgung. Wiederholung 2017 fest vorgenommen!

 

 

9. Januar 2016 –37. Neujahrsberglauf

Bereits am 9. Januar startete das neue Laufjahr mit dem Neujahrsberglauf in Falkenstein.Und mit dabei wieder Jörg Hilbert. Nach dem Silvesterlauf in Leipzig ging es für ihn in Falkenstein auf zwei profilierten Runden über zusammen knapp 21 Kilometer. Am Ende sprang für ihn ein 8. Platz inder Gesamtwertung (bei insgesamt 73 Starter) und Rang 2 in seiner Altersklasse heraus. Glückwunsch zu diesem Ergebnis.

 

 

31. Dezember 2015  –  26. Silvesterlauf Leipzig-Auensee

Jeder Verein stellt eine Ansammlungunterschiedlicher Charaktere dar. Dies trifft natürlich auch auf unsals Laufverein zu. Einerseits gibt es schnelle und ehrgeizige Läufer,welche sich regelmäßig mit anderen ambitionierten Läufern messen wollen. Daneben tummeln sich Läufer, die eher den Genuss in den Vordergrund stellen, vielleicht auch einen Schwatz mit anderen Laufinteressierten und die dabei weniger auf die Uhr sehen.Die Letztgenannten fanden sich am Silvestertag zum Neukirchner Silvesterlauf auf unserem Sportplatz ein. Wer es etwas straffer angehen wollte, musste reisen - schließlich gibt es den Chemnitzer Silvesterlauf inzwischen nicht mehr. So fuhr Jörg Hilbert am Silvestertag nach Leipzig, um beim dortigen Silvesterlauf nochmal richtig Gas zu geben. Am Ende stand eine neue persönliche Saisonbestleistung über 10 km zu Buche,welche unter den knapp 600 Startern zu einem hervorragenden 17. Platz reichte. Im seinem letzten Lauf in der Altersklasse 35 bedeutete dies zudem nochmals Rang 2. Glückwunsch Jörg zu diesem tollen Ergebnis!

 

31.Dezember 2015 – 2. Neukirchner Silvesterlauf

Nachdem im vergangenen Jahr der vom Chemnitzer Polizeisportverein organisierte Silvesterlauf nach mehr als 20 Jahren erstmals ausfiel,hatten wir uns damals entschieden, einen eigenen Silvesterlauf als lockeren Abschluss des Jahres ohne Wettkampfcharackter zu organisieren. Dabei hatten wir befreundete Vereine und die ChemnitzerLäufer der kmspiel.de-Plattform angesprochen. Überraschenderweise hatten sich damals ca. 30 Läufer auf den Weg zu unserem Sportplatz gemacht. Als sich im Laufe dieses Jahres abzeichnete, dass derPolizeisportverein auch 2015 keine Neuauflage seines Silvesterlaufes organisiert, standen die Zeichen auf eine Wiederholung unseres eigenen Laufes. Obwohl mittlerweile in Chemnitz und Umgebung weitere ähnliche Veranstaltungen organisiert werden, kamen auch diesmal rund 30 Läufer, um mit uns das Jahr ausklingen zu lassen. Bei sonnigem Wetter nahmen wir die letzten Kilometer des Jahres unter unsere Fußsohlen. Es ging über die Max-Weigelt-Straße zur Nordstraße und danach über den Hirschsteig in den Neukirchner Wald. Nach etwa 5km bog dann etwa die Hälfte der Läufer zum Sportplatz ab; alle anderen liefen über Jahnsdorf nach Adorf und weiter nach Klaffenbach, wo es an der dortigen Pyramide eine kleine Pause mit Glühwein und Lebkuchen gab. Alle genossen das wunderbare sonnige Wetter und nach ca. 2 Stunden Laufzeit und 19 gelaufenen Kilometern waren wir wieder an unserem Sportplatz angekommen. Dort warteten Wiener, Tee,Glühwein, usw. auf alle. So ging ein ereignisreiches Jahr sehr schön zu Ende. Allen Gästen, Helfern und Vereinsmitglieder gilt der Dank für dieses kleine aber feine Event. Allen ein gesundes, glückliches und (sportlich) erfolgreiches Jahr 2016!

18. November 2015 - offener Vereinscross der WSG Schwarzenberg-Wildenau in Geyer
 
Mit viel Leidenschaft organisiert die WSG Schwarzenberg-Wildenau seit einigen Jahren an den Sprungschanzen in Geyer ihren vereinsoffenen Herbstcrosslauf. In diesem Jahr fand der Lauf auch Berücksichtigung in der Westsachsencup-Wertung. Nicht nur deswegen freuten sich die Veranstalter über einen Teilnehmerrekord von über 400 Läufern auf den vielen angebotenen Strecken. Insbesondere die Kinder- und Nachwuchsläufe waren dabei sehr gefragt und alle namhaften Leichtathletikvereine der Regionen waren am Start. Den Hauptlauf über 11,2 km nahmen knapp 100 Läufer unter ihre Fußsohlen. Darunter war auch unser Jörg Hilbert, um noch ein paar Punkte für den Westsachsencup zu sammeln. Bei wie es sich im November gehört herbstlichem Wetter und einer entsprechenden Strecke - anspruchsvoll durch das Streckenprofil und aufgeweicht durch den Regen der Vortage - erreichte Jörg einen tollen 8. Platz in der Gesamtwertung sowie Platz 3 in seiner Altersklasse. Damit auch Glückwunsch an Jörg für seinen 3. Platz im diesjährigen Westsachsencup!

18.Oktober 2014 – 44. Wolfgangseelauf
Bereits zum 23. Mal sind wir Läufer der SGN nun schon am Wolfgangsee, um dort Mitte Oktober beim Wolfgangseelauf die Laufsaison abzuschließen. Die meisten von uns verbinden das Wochenende mit ein paar Tagen Urlaub, wozu das herrliche Salzkammergut auch hervorragend einlädt.Das Besondere dieses Laufes ist sicher nicht nur die Tradition, von der man bei der 44. Ausgabe wohl sprechen kann, sondern auch die besondere Atmosphäre und der landschaftliche Reiz, direkt am See und durch die schönen Ortschaften entlang der Strecke zu laufen. Der Wolfgangseelauf wurde im Vorjahr also nicht umsonst zum schönsten Lauf Österreichs gewählt. Nicht zuletzt aufgrund dieser Beliebtheit konnten die Veranstalter einen neuen Teilnehmerrekord mit über 4.000 Startern vermelden. Laufen kann man auf vier Strecken, von 5 km bis Marathon und auf allen Strecken waren wir mit dabei. Jarne und Hannah Walther liefen die 5 km. Swen Lorenz und René Walther starteten überdie 10 km, André Gotzler und Uwe Stawarz über traditionelle Seeumrundung mit seinen 27 km. Harry Wötzel nahm wie im Vorjahr den Salzkammergutmarathon in Angriff. Das Wetter, in den Tagen zuvor war es noch regnerisch und kalt, zeigte sich mal wieder von der besten Seite. Und im Ziel waren alle zufrieden mit ihren Ergebnissen. Für das  Highlight aus unserer Vereinssicht sorgte mal wieder Swen Lorenz, der die 10 km in 36:08 min lief und damit 2. in seiner Altersklasse wurde. In der Gesamtwertung reichte dies für Platz 10 (bei knapp 1.300 Läufern!). Ein schöner Pokal war der Lohn für dieses ganz starke Ergebnis. Wie immer folgte auf den Lauf selbstgebackener Kuchen unserer Gastwirtin sowie abends ein zünftiges Abendessen. Mit dem Gefühl, wieder ein besonderes Wochenende erlebt zu haben, verließen wir das Salzkammergut. Zuvor wurde für nächstes Jahr noch die Übernachtung gebucht.

 

4. Oktober 2015 – 5. Einsiedler Herbstcross

11. Oktober 2015 – 6 Röhrgrabenlauf Ehrenfriedersdorf
Am Tag 1 nach dem 25. Tag der deutschen Einheit fuhren Harry Wötzel und René Walther nach Chemnitz-Einsiedel zum Einsiedler Herbstcross. Start und Ziel wardirekt vor dem ehemaligen Pionierlager. Somit waren die hitzigen Debatten der vorangehenden Tage um die geplante Unterbringung von Kriegsflüchtlingen und Asylbewerber auf diesem Gelände automatisch auch Diskussionsthema unter den Läufern. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Buntes Laub war jedoch noch nicht zu sehen, dieses folgte erst nach den kalten Nächten in der darauf folgenden Woche.Die zwei Mal zu laufende 5 km-Runde ging ausschließlich über teilweise recht schmale Waldwege und Wiesenpfade in einem ständigen Auf und Ab. Das Teilnehmerfeld war überschaubar, so dass kein Gedränge auf der Strecke entstand. Die Organisatoren sorgten für einen reibungslosen Ablauf und gute Verpflegung im Zielbereich.Leider reichte es nur zu  Platz 4 und 5 in der jeweiligen Altersklassenwertung, so dass es für Harry und René ohne Urkunden nach Hause ging. Dennoch war es ein schöner Lauf.
In der darauf folgenden Woche, am 11.Oktober 2015, startete Jörg Hilbert in Ehrenfriedersdorf beim 25.Röhrgrabenlauf. Die landschaftlich schöne, aber auch durch jede Menge Höhenmeter gekennzeichnete Runde von reichlich 10 km musste ebenso zwei Mal gelaufen werden. Am Ende stand für Jörg Platz 3 in der Altersklassenwertung zu Buche und damit sammelte er weitere Punkte im Westsachsencup, bei dem er ebenso auf Platz 3 liegt. Dieser Podiumsplatz ist ihm quasi nicht mehr zu nehmen. Mal sehen, ob nach den beiden abschließenden Läufen in Glauchau und Geyer Platz 2(derzeit Sören Schramm) noch drin ist.

 

 

19. September 2015  – 

 20.3-Talsperren-Marathon Eibenstock


Der diesjährige 3-Talsperren-Marathon erreichte immerhin schon seine 20. Ausgabe. Zusammen mit den Mountainbikern waren bei gutem Wetter insgesamt etwa 1.000 Sportler rund um die Talsperren Eibenstock, Carlsfeld und Sosa laufend und fahrend unterwegs. Wer sich dort auskennt, weiß um das anspruchsvolle Terrain mit den entsprechenden Höhenmeter.
In diesem Jahr war aus unserem Verein nur ein Läufer am Start. Dafür nahm Sven Vogt gleich die volle Marathon-Distanz in Angriff. Aufbauend auf den vielen Trainingskilometern sollte dabei auch ein Podestplatz herausspringen.Gleich nach dem Start setzte sich der Favorit Holger Zander (bereits zuvor 4 Mal Sieger in Eibenstock) ab und konnte einen letztlich ungefährdeten Start-Ziel-Sieg einfahren. Sven lief sein eigenes Tempo und erreichte einen ebenso souveränen 2. Platz und damit den Sprung auf das Siegerpodest.
Seine Zeit von rd. 3:07 h bedeuteten zudem den Sieg in seiner Altersklasse. Da der Lauf gleichzeitig als Sächsische Behördenmeisterschaft gewertet wurde, gewann er diese deutlich. Glückwunsch an Sven zu diesem Erfolg. Der Frankfurt-Marathon kann nun kommen.

 

News vom 06.09.2015

6. September 2015 – 38. Stauseelauf Chemnitz


War am letzten August-Wochenende noch herrliches Badewetter, so mussten eine Woche später sich die Läufer des Stauseelaufes mit Regen, Wind und 10 Grad Kälte auseinandersetzen. Dieses bescheidene Wetter führte auch dazu, dass leider viele Läufer dem Stausee Oberrabenstein fern blieben. Dabei hat dieser Lauf nicht nur eine sehr lange Tradition, sondern führt über wunderbare Strecken durch den Rabensteiner Wald bzw. der Grünaer Forst.
Unsere SGN war mit 5 Läufern am Start:Über 5 km lief Uwe Oswald, über 10 km René Walther und die 25 km nahmen Jörg Hilbert, André Gotzler und Harry Wötzel in Angriff.Kräftige Unterstützung kurz vor dem Ziel gab es für alle durch Wolfgang Sieber.
Auch wenn das Wetter vor allem für die Ordner und Helfer an den Verpflegungen sehr schwierig war, zum Laufen ging es noch halbwegs. Jedoch gab auf der langen Strecke eine Reihe von schwierigen Passagen, wo der Boden aufgeweicht und rutschig war.Sauber ist jedenfalls keiner ins Ziel gekommen.
Als Erster SGN-Läufer war Uwe im Ziel,mit einer hervorragenden Zeit und Platz 1 in seiner Altersklasse.Danach folgte René, auch er mit sehr guter Zeit sowie in der Altersklasse mit Platz 3 auf dem Podium. Zuletzt folgten die 25km-Läufer. Hier erreichte Jörg mit seiner zweitbesten je gelaufenen Zeit auf dieser Strecke auf Gesamtrang 8 sowie Platz 2 in der Altersklassenwertung. André und Harry nahmen die Strecke gemeinsam in Angriff und erreichten beide auch zeitgleich das Ziel; mit dem Ergebnis, dass auch Harry mit Platz 3 seiner Altersklasse geehrt wurde. Nur André hatte in seiner am besten besetzten Altersklasse keine Chance auf eine Platzierung. Dennoch waren wir alle zufrieden mit den Ergebnissen und der Tatsache, dem Wetter getrotzt zu haben und nicht faul im Bett liegen geblieben zu sein.Ergebnisse sind unter getraenkewelt-stauseelauf.de abrufbar.

 

 

18. Juli 2015 – 35. Heidelberglauf



Einen Tag nach unserem Staffellauf fand in Wüstenbrand die 35. Ausgabe des Heidelberglaufes statt. Mit dreiLäufer unseres Vereins waren wir bei diesem Lauf dabei. Und alleerreichten gute Ergebnisse und waren mit diesen auch sehr zufrieden.
René Walther startete wie in den Vorjahren über die kürzere 5,5 km-Strecke und kam als 6. der Gesamtwertung ins Ziel. Die Zeit von 22:30 min war nur geringfügig langsamer als beim letzten Start vor 2 Jahren. Die Zeit bedeutete gleichzeitig den Sieg in der Altersklasse.
Über die 10,1 km-Strecke gingen Jörg Hilbert und Swen Lorenz an den Start. Beide trotzten den hohenTemperaturen und kamen als hervorragender 5. (Swen) und 7. (Jörg) mit wenig Rückstand auf den Sieger ins Ziel. Beide wurden mit ihrensehr schnellen Zeiten – 36:40 min für Swen und 38:02 min für Jörg– jeweils 2. in ihren Altersklassen. Jörg sammelte zudem wichtige Punkte im Westsachsencup.
Insgesamt rund 170 Läufer gingen überbeide Strecken an den Start. Schönes Wetter, tolle kleine Preise fürdie Besten, daneben Kuchen, Roster und kühle Getränke für allesorgten für eine gelungene kleine Laufveranstaltung. Dabei alle drei Starter auf dem Siegerpodest zu sehen, war ein toller Erfolg fürunseren Verein.

 

News vom 20.07.2015

15. Neukirchner Staffellauf 2015



Der 17. Juli 2015 stand im Zeicheneines kleinen Jubiläums. An diesem Tag veranstalteten wir Läuferder SG Neukirchen unseren 15. Staffellauf. Bei wieder herrlichemSommerwetter gingen 8 Staffeln mit je 5 Läufern auf die 3,6 km langeRunde durch den Neukirchner Wald. Neben vielen Stammgästen – z.B.von Elektronik Gornsdorf, Vorwärts Zwickau und Post Chemnitz –konnten wir wiederum viele neue Läufer begrüßen.
Dieses Jahr konnten wir die bestenLäufer unseres Vereins an den Start bringen, zumal wir seit kurzemmit Sven Vogt einen neuen sehr schnellen Läufer in unseren Reihenhaben und auch Swen Lorenz extra aus Ulm anreiste, wo er jamittlerweile seit Jahren wohnt. Somit rechneten wir uns erstmals einekleine Chance auf den Gesamtsieg aus.
Nach zwei Läufern hatten wir auf diefavorisierten Zwickauer zwar einen gehörigen Rückstand. Jedochwussten wir, dass unsere schnellen Läufer noch folgen. So schmolzder Rückstand zunehmend und die beiden Schlussläufer gingen nahezuzeitgleich auf die letzte Runde. Am Ende fehlte uns nach einerGesamtzeit von 1:10 h die Winzigkeit von 17 Sekunden auf denerhofften ersten Sieg bei unserem Staffellauf. Für die schnellsteStaffel der SG Neukirchen in den 15 Jahren liefen Uwe Oswald, RenéWalther, Jörg Hilbert, Swen Lorenz und Sven Vogt.
Letztlich gewann die Zwickauerverdient; sie stellten mit Remo Barthel auch den schnellsten Starter.In der Zwickauer Staffel lief u.a. auch Joachim Knorr mit, welchereine Woche zuvor zweifacher Deutscher Meister über 1.500 m und 5.000m in seiner Altersklasse wurde.
Beim Kampf um die Spitze gingen aberauch die weiteren Staffeln nicht unter. Bei jedem Läuferwechsel unddem Zieleinlauf wurde laut applaudiert. Als alle im Ziel waren,wurden die Urkunden wie immer schnell gedruckt und wir konnten dieSieger (Männer-, Frauen-, Mixed-Staffel) mit Pokalen, Urkunden,Blumen und kleinen Siegerprämien auszeichnen.
Sportgaststättenchef Detlef versorgtewie in den Vorjahren alle Läufer und Zuschauer mit Roster undGetränken. Auch aufgrund des schönen Wetters war dieser Abenderneut ein voller Erfolg und wir hoffen auch im kommenden Jahr aufeine weiterhin rege Beteiligung.
Ein herzlicher Dank gilt den Läufernunserer Laufgruppe, die alle an der Organisation und Durchführungdes Laufes sowie als Sponsoren beteiligt waren. Ebenso Danke anDetlef für die Verköstigung aller Anwesenden. Wir freuen unsbereits auf die 16. Auflage.

 

News vom 04.07.2015

4. Juli 2015 – 8. Chemnitz-Marathon

4. Juli 2015 – 2. Sachsentrail Rabenberg


Der 4. Juli 2015 war ein besonderer Tagin diesem Jahr – war er doch der bislang wärmste Tag des Jahres.Temperaturen von jenseits der 35 Grad sind dabei nicht unbedingt diebesten Voraussetzungen für läuferische Aktivitäten.
In der Chemnitzer Innenstadt waren dieTemperaturen sicher noch höher als oben genannt. Jedoch war derChemnitz-Marathon in diesem Jahr gleichzeitig SächsischeLandesmeisterschaft im Marathon und damit Ziel für mancheMarathonläufer. Unser neues Vereinsmitglied Sven Vogt war bereitsvor zwei Jahren Zweiter des Marathons und hatte sich für dieses Jahrden Sieg und damit den Landesmeistertitel vorgenommen. Es hattenweitere gute Läufer gemeldet, so dass auch schnelles Tempoangeschlagen wurde. Nach der ersten von 4 Runden lag Sven gemeinsammit dem späteren Sieger André Fischer aus Dresden in Führung. Einverpasster Verpflegungsstand wie auch die Temperaturen machten Svenzunehmend zu schaffen, bis sich schließlich auch Magenproblemeeinstellten. Somit entschied er sich, bei Halbzeit auszusteigen. Erwurde dennoch in der Halbmarathonwertung erfasst und dort immerhin in1:31 h noch Gesamt-10. (von 248 Läufer) sowie 3. in derAltersklassenwertung.
Am gleichen Tag fand auf dem Rabenbergdie zweite Auflage des Sachsentrails statt. René Walther lief dabeiden Ultra Trail. Dieser ging über 70 km entlang der dort angelegtenMountainbike-Strecken sowie über schmale Pfade bis hin zu Forstwegenin die tschechische Republik und wieder zurück zum SportparkRabenberg. Die Streckenführung mit nicht einfachen Trailabschnittenund insgesamt 1.800 Höhenmeter war interessant aber auch fordernd.In rd. 900 m Höhe war es zumindest nicht ganz so heiß wie inChemnitz. Durch die Länge der Strecke, den Höhenmetern und diedennoch vorhandene Hitze war der Lauf für alle sehr anstrengend.René kam nach 8:51 h als 21. von 77 Startern ins Ziel. Die vorhergeplante Zeit war leider nicht zu halten, dennoch war es eininteressanter, gut organisierter Lauf mit einer besonderenStreckenführung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

Innerhalb der Abteilung Leichtathletik gibt es zwei Trainingsgruppen.

 

Wurfdisziplinen 

 

Unter Leitung von Rolf Oesterreich (www.drehstosstechnik.de) trainiert eine kleine Gruppe von Sportlern in den Wurfdisziplinen, vornehmlich Kugelstoßen sowie im Kraftsport.

 

Training: Montag & Donnerstag 15:00 Uhr

Vorsitzender: Rolf Oesterreich

Mitglieder: 4

 

Athleten

 

Hendrik Löffler holte dreimal Silber (2005,2007 & 2008) und fünfmal Bronze (2002,2x 2008 & 2x 2010) bei Sachsenmeisterschaften mit Kugel und Diskus im Männerbereich,sowie einmal Silber (2009) und dreimal Bronze (2005,2007 & 2008) bei Süddeutschen Meisterschaften mit der Kugel im Männerbereich.Er steht auf Platz 17 in der Deutschen Bestenliste der Männer 2009 mit der Kugel.

 

Carsten Schubert holte 2009 zweimal Gold bei Sachsenmeisterschaften und einmal Silber bei der Süddeutschen Meisterschaft,sowie den 8.Platz in der deutschen Bestenliste mit der Kugel im Schülerbereich.

 

Matthias Rupf gewann einmal Gold (2006),dreimal Silber (2x2005 & 2006) sowie zweimal Bronze (2007) bei Sachsenmeisterschaften im Dreisprung im Jugendbereich.

 

Rolf Oesterreich erkämpfte sieben Goldmedaillen (2x2005,2x2006,2x2007 & 2008) bei den Sachsenmeisterschaften mit dem Diskus in der Altersklasse M55.Außerdem 2xSilber (2005 & 2006), bei Sachsenmeisterschaften mit dem Hammer in der Altersklasse M 55.Weiterhin Silber (2006) und 2xBronze (2005 & 2007) bei Deutschen Meisterschaften mit dem Diskus in der Altersklasse M55.Er belegt zurzeit den 3.Platz in der ewigen Deutschen Bestenliste der Männer in Kugelstoßen. 

 

Laufgruppe
 

Bereits seit 1993 existiert eine Laufgruppe, in der sich Läufer der Gemeinde zusammengeschlossen haben. Hier sind derzeit 13 Mitglieder aktiv im Training und nehmen regelmäßig an regionalen wie auch überregionalen Laufveranstaltungen teil. Einige der Läufer haben in der Vergangenheit an sächsischen und auch an deutschen Meisterschaften teilgenommen.

 

Trainingszeiten 

 

Wir treffen uns in der Sommerzeit immer Dienstag und Donnerstag jeweils 18:00 Uhr am Sportplatz Max-Weigelt-Straße. Darüber hinaus laufen wir auch gemeinsam zu anderen Zeiten.

 

Kontakt

Interessenten sind jederzeit herzlich willkommen und können sich gern an  

René Walther, Schlossschänkenweg 7, 09221 Neukirchenwenden – telefonisch erreichbar unter0371/9098980   

 

 

Gemeinsame Aktivitäten

 

Wir organisieren zwei kleine Laufveranstaltungen im Jahr. Im Juni findet seit 2004 unser Kinderlauf statt, bei dem insbesondere unsere Grundschule mit eingebunden ist. Seit 2001 führen wir einen Staffellauf durch, an dem viele bekannte Laufvereine der Region teilnehmen. Beide Veranstaltungen finden auf unserem Sportplatz Max-Weigelt-Straße statt. Darüber hinaus treffen wir uns natürlich auch mal ohne zu laufen, sondern zum Grillen, etc.  

Erfolge

In den vergangenen Jahren wurden durch die Mitglieder der Laufgruppe eine Vielzahl von Erfolgen errungen. Dies waren Siege und Platzierungen bei den diversen Laufcup-Wertungen wie Sachsen-Cup, Chemnitzer Laufcup oder Westsachsen-Cup sowie ebenso bei den sächsischen Landesmeisterschaften. In die Siegerliste des Drei-Talsperren-Marathons in Eibenstock konnten sich sogar zwei unserer Läufer schon eintragen.Traditionell nehmen wir Läufer im Oktober am Wolfgangseelauf in St. Wolfgang/Österreich teil. Hier stellten wir in der Mannschaftswertung auch schon einmal das beste deutsche Team.  Wir wissen, dass es viele Läufer in Neukirchen und Umgebung gibt. Viele laufen für sich allein durch die Natur. In der Gemeinschaft macht es jedoch deutlich mehr Spaß, so dass wir alle einladen, sich unserer Laufgruppe anzuschließen. Das Alter spielt dabei überhaupt keine Rolle – wichtig ist der Spaß am Sport.   

 

Geschichte

 

Bereits in den 1980er Jahren gab es eine Laufgruppe in Neukirchen, die an Wettbewerben teilnahmen.Die komplette Gründung war dann am 01.07.1993 mit den Mitgliedern Johannes Weidmüller,Ulrich Roß,Rolf Rümmler und Winfried Teßmer.Mittlerweile sind es 13! Mitglieder.Seit der Gründung nehmen die Läufer jährlich am Lauf ,,Rund um den Wolfgangsee" teil.Beste Platzierung erreichte dabei Swen Lorenz.Immerhin nehmen dort 2000 Läufer teil.In den vergangenen 18 Jahren nahmen unsere Läufer an Deutschen-und Sächsischen Meisterschaften teil.Sogar bei Welt-und Europameisterschaften der Senioren.Dabei holte Weidmüller bei der WM 1999 den 10 Platz über 1500 m (bester Deutscher)!Ebenso rauszuheben sind die Siege von Swen Lorenz (1999 & 2004) und Jörg Hilbert (2009) beim Talsperren-Marathon in Eibenstock.Seut über 10 Jahren veranstalten unsere Läufer einen eigenen Laufwettbewerb,den Neukirchner Staffellauf.Zwar konnten wir diesen noch nie gewinnen aber wir hatten einige gute Läufer dabei.Zum Beispiel Erik Haß (zweitbester Deutscher beim Berlin Marathon 200),dieser lief bei uns den Streckenrekord.  

 

 

unsere Läufergruppe

 

v.l.René Gotzler,Ullrich Roß,Uwe Oswald,Rene Walther,Wolf Sieber,Jörg Hilbert,

     Johannes Weidmüller  

 


 

 

 

 

 

I.Mannschaft

 

II.Mannschaft

 

Alte Herren
A-Junioren (SpG)


B-Junioren (SpG)

 

C-Junioren (SpG)

 

D-Junioren

 

E-Junioren
E2-Junioren

 

F-Junioren


G-Junioren

  

Damenmannschaft

 

Interview mit Daniel Stirnnagel und weitere

 

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